Selbstbegegnung


 

WER BIN ICH?

Arbeiten mit den inneren Anteilen

 


Die IoPT (Identitätsörientierte Psychotraumatheorie) ist ein Interventionsverfahren des Psychotraumatologen Dr.  Franz Ruppert. Im Fokus steht die Identitätsentwicklung des Menschen im Kontext seiner frühen Bindungsbeziehungen (Eltern, Geschwister, usw.). Die zugrundeliegende Theorie betrachtet psychische Störungen sowie daraus resultierende körperliche Erkrankungen als Folge unterschiedlicher früher Traumatisierungen im Kindesalter.

 

Bei der IoPT geht es in erster Linie darum,

  • seine gesunden Anteile zu stärken, ein stabiles Ich und einen eigenen Willen zu entwickeln
  • sich den aus den Traumata entstandenen Überlebensstrategien bewusst zu werden, damit die gesunden Anteile mehr Raum bekommen
  • eine Begegnung zwischen den gesunden und den traumatisierten (abgespaltenen) Anteilen zu ermöglichen, um diese abgespaltenen Anteile wieder schrittweise integrieren zu können

Ablauf einer Selbstbegegnung

  • der Klient formuliert sein Anliegen (maximal 3 Begriffe - wie zb. ich, will,  leben)
  • ähnlich der klassischen Aufstellungsarbeit wählt der Klient für jeden der 3 Begriffe einen Repräsentanten als Resonanzgeber aus
  • Während der Selbstbegegnung sind die Resonanzgeber frei, ihre Gefühle, Gedanken und Wahrnehmungen auszudrücken
  • Der Leiter der Selbstbegegnung beobachtet und interveniert nur wenn er es für angemessen und hilfreich hält. Man unterstützt den Klienten darin ein klares Bild von seinen inneren psychischen Strukturen zu bekommen, seine Überlebensstrukturen zu erkennen und die Verbindungen mit seinen gesunden Anteilen zu verbessern

Fragen?

Am besten Kontakt mit mir aufnehmen.